Knusprige Entenbrust mit Rösti

Knusprige Entenbrust mit Rösti und Rotkraut

Zutaten für die Rösti

  • 6 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • 1 gestrichener El Kartoffelstärke 
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum braten, z.B. Rapsöl 

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen. Eine Schüssel mit einem sauberen Tuch auskleiden und die Kartoffeln in das Tuch reiben.
  2. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag kann auch Muskatnuß nehmen. 
  3. Ein paar Minuten stehen lassen, damit das Salz das Wasser entziehen kann. 
  4. Gut auspressen und anschließend mit der Kartoffelstärke vermischen. 
  5. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und die Rösti langsam goldgelb ausbraten. Zum Schluss auf einem Küchenpapier das überschüssige Fett aufsaugen. 

Entenbrust richtig zubereiten, mit Rösti und Rotkohl

Zubereitung der Ente

  • 2 Entenbrüste, ich habe hier Barbarie Ente von der männlichen Ente genommen. (pro Stück etwa 350 g)
  • Salz, Pfeffer
  1. Die Entenbrüste wie im Video gezeigt putzen. Anschließen mit Salz und Pfeffer würzen. Den Pfeffer gebe ich nicht auf die Hautseite, der Optik wegen. 
  2. Die Enten in eine kalte Pfanne geben, dann anschalten. So kann das Fett langsam auslaufen und die Haut wird schön knusprig. Zusätzliches Fett brauchen wir nicht. 
  3. Wichtig ist, die Entenbrust nicht zu heiß zu braten, sonst wird die Haut schwarz bevor sie knusprig ist. 
  4. Ist die Haut schön knusprig, wenden wir die Enten und braten Sie von der anderen Seite auch kurz an. Dabei übergießen wir die Ente immer wieder mit dem eigenen Fett. 
  5. Anschließend legen wir die Enten mit einem Gitter auf ein Blech und garen Sie weiter im Ofen bei 150 °C Umluft für etwa 8 Minuten. Die Zeit kann immer nur ein Richtwert sein, da viele Faktoren die Garzeit beeinflussen. Es kommt darauf an, wie schwer die Entenbrust ist, ob die Temperatur im Ofen wirklich der gewünschten entspricht, kommt die Ente aus dem Kühlschrank oder hat Sie Zimmertemperatur, etc....
  6. Nach dem Ofen nehmen wir die Ente für 5 Minuten heraus und lassen Sie ruhen. Das ist sehr wichtig, damit sich der Fleischsaft verteilt und die Ente beim anschneiden nicht trocken wird. 
  7. Während die Ente ruht, schalten wir den Grill am Herd auf höchster Stufe ein. Nach dem Ruhen können wir die Ente noch kurz unter den Grill stellen, damit die Haut extra knusprig wird. Die Ofentür lassen wir dabei aber offen. 
  8. Wichtig ist, dass wir die Ente zum Ruhen nich abdecken, sonst wird die Haut durch den Dampf wieder weich. 

Die perfekte Garstufe für Entenbrust ist für mich Medium, das entspricht einer Kerntemperatur von 62-63 °C. Ohne Thermometer kann es für den Laien etwas schwierig sein die Garstufe genau zu bestimmen, aber Übung macht den Meister. 

 

Viel Spaß beim Nachkochen! 

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Melanie (Freitag, 15 Dezember 2017 20:27)

    Sieht super aus im Video!

    Werde ich demnächst mal ausprobieren, knusprige Entenbrust wollte ich schon so lange mal ausprobieren! (Hatte es mir viel aufwändiger vorgestellt als im Video gezeigt.)

  • #2

    Thomas Dippel (Samstag, 16 Dezember 2017 09:06)

    @Melanie: Hallo Melanie, das geht eigentlich ganz einfach :-). LG Thomas

  • #3

    Wolf (Montag, 25 Dezember 2017 15:50)

    Heute gab es die Entenbrust zum Mittag. Sehr, sehr lecker! Vor allem das Arrosieren hat den letzten Kick gegeben. Ich habe das komplett in meiner schmiedeeisernen Pfanne auf Stufe 1 von 3 gebrutzelt. Zum Schluss kurz vor Fertigstellung für eine Minute die Haut auf volle Pulle fertig zartrosa gebraten. Das war wirklich ein Genuss! Nochmal danke für das tolle Rezept!
    LG
    Wolf

  • #4

    Melanie (Sonntag, 07 Januar 2018 20:26)

    Wir (3 erw. Freunde und 1 Kind), haben heute Ihr Rezept mit den Entenbrüsten, Röstis, Rotkohl nachgekocht. (Den Rotkohl vorgefertigt gekauft, aber mit gedünsteten Apfelstücken verfeinert) sowie einer riesengroßen Schüssel Salat (unser Lieblingssalat: Grüner Blattsalat, Tomaten, Gurke, Radieschen, Champignons, Lauchzwiebeln, Schafskäse, Pinienkerne; Öl und Zitronensaft.)

    ABSOLUT köstliches Festessen; habe immer noch den Geschmack im Mund! (Und noch 3 halbe Entenbrüste sowie einen Rest Sauce über ;-) )

    Kleine Anmerkungen für Leute, die wie wir auch keine Profis sind:

    - Wir hatten alle Zutaten auf's Doppelte heraufgesetzt. Also 4 Brüste, 16 Kartoffeln (Kart. hätten noch mehr sein können).

    - Gekaufte Barbarieentenbrüste waren ca. 400 gr. pro Stück. Sehr viel dicker, als ich sie sonst aus Restaurants kannte. Frage an den Profi: Schneidet man vielleicht vorher besser etwas von der unteren Hälfte ab? Falls, ja, was ließe sich mit dem Abgeschnittenen noch gut extra kochen?

    - 400 Gr. pro Person waren definitiv zu viel. Nächstes Mal reichte ein Stück für 2 Personen (zumindest für uns 2 Frauen und das Kind. Mann hat die ganze gegessen :-) ) Außerdem habe ich keine Profiküche, und man muss ja auch sehen, wie bzw. worin man so viele Entenbrüste gleichzeitig anbraten kann? ;-)

    - Das Abtrennen des Weißen (Sehnen, überstehende Fetthaut) auf der Unterseite ist mir nicht so gut gelungen wie im Video. Jepp, kein Profi ;-). Unser Kater hat sich über einen Teil davon gefreut ;-); den Rest habe ich anschließend mit frisch selbstgemachter Gemüsebrühe im dann leeren Bräter mit dem ausgelassenen Fett (als die Brüste im Ofen waren) gekocht, durch ein Sieb passiert, mit Sahne verfeinert erneut aufgekocht: 1-A-Sauce, yamyam!!!

    - Wir wollten die Entenbrüste nicht medium, sondern blutfrei im Backofen zu Ende garen. Leider sind sie uns daraufhin etwas zäh geraten - Zack, waren sie leider plötzlich über den Punkt hinaus ... Merken wir uns fürs ggf. nächste Mal.

    - Mit den Röstis früh genug anfangen, auf jeden Fall früher als mit der Ente! Sonst ist die Ente schneller gar als man denkt, man hat aber noch ne Menge Rösti-Teig übrig (obgleich wir die parallel in 2 Pfannen geröstet haben).

    Gesamte Zeit ab Vorbereitung bis zur Essenszeit für alle 5 Sachen: 1,5 Stunden, 4 Helfer


    Ansonsten wie gesagt: Absolutes Festessen, super Rezept!
    Vielen Dank für das Rezept und für das Video!


    Lieben Gruß

    4 köstlich gesättigte Menschen im Rheinland
    i. V. Melanie :-)